Sport : In eisige Höhen: Das Drama am Mount Everest

In eisige Höhen: Das Drama am Mount Everest

EUR 6,95


Obwohl der Leser von Anfang an weiß, dass sich ein Unglück zusammenbraut, wird der Leser rasch vom Gipfelfieber gepackt. Krakauer gibt die Geschichte und die Abenteuer großer Everest-Pioniere wieder, darunter Sir Edmund Hillary und Tenzing Norgay, die zwei Männer, die den Gipfel als Erste erreicht hatten. Er macht auch klar, dass der Everest ein unversöhnlicher Berg ist. Bevor es einem Menschen gelang, zum ersten Mal einen Fuß auf den Gipfel zu setzen, hatte er bereits 24 Menschen aus 15 verschiedenen Expeditionen das Leben gekostet. Einzelheiten zu den technischen Aspekten dieses Aufstiegs erläutern dem Kletterneuling, wie gefährlich -- selbst unter den günstigsten Bedingungen -- das Bestreben ist, das Dach der Welt zu erreichen. Die ernüchternde Bilanz dieser Unglücks-Expedition -- die tödlichste in der Geschichte des Everest: Bis zum Ende des Gipfeltages hatten acht Menschen ihr Leben gelassen. Info des Verlags zum Sprecher dieses Audiobooks: Christian Brückner (geb. 1943) arbeitet als Schauspieler und Sprecher. Er hat viele herausragende Hörspiele und Lesungen produziert. Als Synchronsprecher leiht er seine Stimme u.a. Robert de Niro. Christian Brückner erhielt 1990 den Adolf-Grimme-Preis.

Packend und unübertroffen - Das Buch, mit dem sich Jon Krakauer fest in die Klassikerlisten der Bergsteigerliteratur verankert hat. Ursprünglich für einen Bericht über den Massentourismus am Mount Everest angereist, erlebt Krakauer ein Drama am höchsten Berg der Welt mit, das er in diesem berührenden und zugleich packenden Buch schildert.Zwölf Bergsteiger kommen in den Wänden und Stürmen des 8000ers ums Leben, die eigentliche Leistungs von Krakauers Werk ist jedoch die enthüllende Darstellung des schonungslosen und aberwitzigen Tourismus: Fanatisch und ohne Achtung lassen sich westliche Touristen gewissermaßen auf den Berg heben. Der Weg ist nicht das Ziel.Ein Klassiker der Bergsteigerliteratur - sechs Sterne.

eine wahre geschichte - Diese Buch ist abgesehen davon, das es eine wahre geschichte ist, ein spannender fesselnder roman, welcher die tragödie einer everest-expedition erzählt die in einem tragischen unglück endet. Die Erzählung ist vom überlebenden expeditionsmitglied krakauer geschrieben.man kann gut mitfühlen wie es in den akteuren vor sich ging und der aspekt der kommerzialisierung des everest wird deutlich herausgehoben. es ist traurig und schlimm was man sich heute alles mit geld kaufen kann. eine solche trgödie war längst überfällig, und dies wird hier bestens erzählt und beschrieben. Bergliteratur vom feinsten, sehr empfehlenswert

Subjektive Schilderung einer Tragödie, die wenig überzeugt... - Wer Krakauers Buch In eisige Höhen lesen möchte oder gelesen hat, dem ist UNBEDINGT zu raten, anschließend das Buch Der Gipfel von Anatoli Bukreev & G.Weston DeWalt zu lesen. Denn nur so bekommt der Leser einen objektiven Gesamteindruck der Ereignisse auf dem Mt. Everest vom 10.05.1996.Bukreevs Darstellung ist m.E. die ehrlichere Version der Geschehnisse dieser Gipfelbesteigung. Ferner kommt Bukreev im Vergleich zu Krakauer ganz ohne Schuldzuweisungen bestimmter Personen aus, die möglicherweise zu dieser Tragödie führten.Bukreevs schlichte Schilderung der Ereignisse überzeugt vollens und ist darüber hinaus das weitaus besser geschriebene Buch.

Bestseller mit leisen Zweifeln - Nahezu alle Überlebenden der Tragödie, die sich am 10. und 11. Mai 1996 am Mount Everest abspielte, haben ihre Erinnerungen in Büchern festgehalten. Einige Ergebnisse, wie zum Beispiel Die letzte Herausforderung von Lene Gammelgaard sind dabei völlig mißraten, andere, wie Der Gipfel des 1997 tödlich verunglückten Anatoli Bukrejew, konkurrieren mit Krakauers Buch in Hinsicht des höheren Wahrheitsgehalts. Fakt ist nur eines: Dem amerikanischen Journalisten ist das kommerziell erfolgreichste Werk, welches mit vielen interessanten Fotos versehen ist, geglückt.Die kommerzielle Extrembergsteigerei ist erst kürzlich wieder durch das verheerende Unglück am K2 in die Schlagzeilen geraten. Eine ähnliche Mischung aus Selbstüberschätzung, Ignoranz und höherer Gewalt führte auch damals direkt in ein Desaster. Krakauer, der zum Team des Unternehmens Adventure Consultants des Neuseeländers Rob Hall gehörte, beschreibt in seinem Bestseller detailliert die Vorbereitungen der Expedition, die Akklimatisierungstouren sowie das Zusammentreffen mit der konkurrierenden, ebenfalls kommerziellen, Expedition der Firma Mountain Madness, die vom Amerikaner Scott Fischer geleitet wurde. Beide Bergführer kamen in diesen Tagen ums Leben.Nach dem etwas langatmigen Beginn des Buches ist das eigentliche Geschehen hochdramatisch dargestellt, für den Journalisten Krakauer kein Problem. Man fiebert mit, man leidet mit und man trauert um insgesamt acht tote Bergsteiger. Besonders die Szene, als der im Sterben liegende Rob Hall sich aus etwa 8.750 Meter Höhe noch einmal per Satellitentelefon bei seiner Frau meldete, um sich von ihr zu verabschieden, geht sehr nahe.Im Anschluß an die Rettung entspann sich eine hässliche Kontroverse zwischen Krakauer und Bukrejew, die sich gegenseitig Versagen und mangelnde Hilfsbereitschaft vorwarfen. Für meinen Geschmack wird der Kasache im Buch schlechter dargestellt, als er sich tatsächlich verhielt.Der im Text zu deutlich sichtbare Konflikt Krakauer-Bukrejew schmälert die Glaubwürdigkeit des Buches deutlich, die tatsächliche Wahrheit liegt wohl irgendwo in der Mitte aller heute bekannten Schilderungen. Für eine allumfassende Darstellung aus verschiedenen Perspektiven des Geschehens sollte man sich daher noch die anderen Erinnerungsbücher ansehen. Neben den bereits erwähnten Veröffentlichungen von Gammelgaard und Bukrejew wären das noch Für tot erklärt von Beck Weathers oder auch Bis zum Äußersten von David Breashears.

Das Buch läßt einen nicht los...! - Nachdem mir vor kurzem ein älteres GEO-Magazin aus dem Jahre 1998 mit Auszügen aus der hier in diesem Buch bis ins Detail geschilderten Tragödie am Everest in die Hände fiel, habe ich Jon Krakauers Bestseller in für mich absoluter Rekordzeit von 4 Tagen durchgelesen. Das sagt eigentlich alles. Faszinierend wie Krakauer es versteht, einem das Thema näherzubringen. Schonungslos, offen und kritisch sich selbst gegenüber beschreibt er den tragischen Verlauf dieser Everest-Besteigung, die er im Auftrag des US-Magazins Outside absolvierte. Obwohl es sich logischerweise um eine reine Dokumentation handelt, die fast gänzlich ohne Dialoge auskommt, ist es nicht möglich, das Buch aus der Hand zu legen. Die Problematik des kommerziellen Bergsteigens am Everest sowie die damit einhergehenden Umweltprobleme werden ebenso thematisiert wie historische Details der Erstbesteigung. Auch physische Aspekte des Höhenbergsteigens werden auch für absolute Laien anschaulich, packend und detailliert dargestellt. Dabei behält der Stil auch bei Schilderung der Katastrophe immer Würde und Mitgefühl für alle Beteiligten. Besonders imponierend fand ich den Epilog in dem Jon Krakauer nochmal auf den Konflikt mit Anatoli Bukrejev, einem der Bergführer aus dem Konkurrenz-Team eingeht. Ich kann das Buch jedenfalls uneingeschränkt empfehlen. Wer eine wirklich ergreifende Dokumentation lesen möchte, die einen wirklich packt, muß nicht länger suchen. Ich habe jedenfalls jede freie Minute für die Lektüre dieses faszinierenden Bestsellers genutzt und das kommt bei mir wirklich nicht oft vor. Bestnote!




In eisige Höhen: Das Drama am Mount Everest